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Mit dieser Investition in die Bildung schafft Sachsen-Anhalt europäische Kooperationen und interkulturelle Öffnung!

20.02.2020

Beim heutigen Erfahrungsaustausch treffen sich Vertreter der Grundschule Erich Kästner Haldensleben, Sekundarschule Alexander S. Puschkin Oschersleben sowie der Ganztagsschule Johannes Gutenberg aus Wolmirstedt. (Foto: IB)

Förderung europäischer Schul-/ Bildungsprojekte durch Erasmus+: letzte Antragsfrist 24. März

Magdeburg. „Migration ist nur erfolgreich, wenn Integration gelingt.“, sagt Schulleiterin Doreen Haensch von der „Johannes Gutenberg“ Grundschule in Wolmirstedt heute bei einem Erfahrungstreffen des Erasmus+ Projektes in der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB). Bei dem Treffen haben sich Schulleiter und Schulsozialarbeiter zusammengefunden, um sich über ihre ersten Erfahrungen im Zuge der Hospitationen an einer ausländischen Partnerschule auszutauschen.

Die Chancen und Erwartungshaltung, die die Schulvertreter mit dem Austausch durch das Programm Erasmus+ verbinden, sind groß. Es geht um das Stärken der beruflichen Kompetenzen von Lehrkräften und Schulleitung, das Erhöhen der Teilhabechancen von Migranten, das Entwickeln individueller Förderangebote für Migranten sowie das Senken der Schulabbrecherquote. All dies waren wichtige Gründe für eine Bewerbung gewesen. Rund 14,8 Milliarden Euro stehen für Erasmus+ in der aktuellen Förderperiode 2014- 2020 bereit. Davon waren es im Jahr 2020 allein 55 Millionen Euro für Fortbildungen und Partnerschaftsprojekte deutscher Antragsteller.

Doreen Haensch ist der Einstieg in das Erasmus+ Programm über das Projekt der Investitionsbank Sachsen-Anhalt leichter gefallen. „Um neue pädagogische Wege zu gehen, braucht es Akzeptanz, Toleranz und Weltoffenheit. Nur so gelingt Migration respektvoll. An dieser Stelle hat uns die Investitionsbank den Weg zu den Fördergeldern geebnet und uns eine wichtige Hilfestellung bei der Beantragung und Vermittlung zu europäischen Partnern gegeben.“, erklärt Haensch.

Die Gutenberg-Grundschule ist eine von drei ausgewählten Schulen, die zwei Mitarbeiter zu einer Unterrichtshospitation für je eine Woche ins Ausland entsenden. Jede Schule kann diese Chance zwei Mal innerhalb der 24-monatigen Projektlaufzeit nutzen. Als Partnereinrichtungen wurden Schulen in Dänemark, Schweden und Belgien ausgewählt, da diese über eine besonders langjährige Erfahrung in der sehr guten Integration von Migranten verfügen. Mit den Fördergeldern werden die Unterkunft und die Fahrtkosten für die Hospitation finanziert.

Noch bis zum 24. März 2020 können interessierte Einrichtungen die letzten Anträge für Strategische (Schul-)Partnerschaftsprojekte in dieser Förderperiode einreichen. Die Chancen einer Bewilligung sind gut. Hilfe bei der Antragstellung bekommen Interessenten bei der EU Service-Agentur der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Sabine Eling-Saalmann, Leiterin der EU Service-Agentur der Investitionsbank Sachsen-Anhalt betont noch einmal: „Europa entwickelt sich stetig weiter – sei es in der Wirtschaft, bei globalen Themen, in der Arbeitswelt und in der Bildung. Entscheidend ist dafür eine enge europäische Zusammenarbeit. Nachhaltige Impulse setzt dabei seit Jahren die Förderpolitik der EU. Dies geschieht auf regionaler Ebene aber vor allem auch länderübergreifend. Ein erfolgreiches Beispiel ist Erasmus+. Das Förderprogramm Erasmus+ bietet viele Chancen. Die Türen der EU Service-Agentur stehen weit offen für die Unterstützung bei Antragstellung und Partnersuche.“

Mehr Informationen gibt es unter www.eu-serviceagentur.de

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