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Coronavirus: Informationen für Unternehmen
Aktuelle Entwicklungen zu unternehmensrelevanten Fragen

Update zu Corona-Hilfen: Zeitpunkt der Schließung entscheidet über Hilfe

Der Zeitpunkt der Schließung ist ausschlaggebend für die Antragstellung der richtigen Corona-Hilfe. Betroffene, die bereits ab November 2020 schließen mussten, haben Anspruch auf die November- bzw. Dezemberhilfe oder auch die Überbrückungshilfen. Alle Unternehmen, die ab dem 16. Dezember 2020 nicht mehr öffnen durften, unterstützt der Bund ausschließlich mit der Überbrückungshilfe III. Hierzu sollen Anträge über den Bund in Kürze möglich sein.

Novemberhilfen können bewilligt werden 

Das System des Bundes steht der Investitionsbank Sachsen-Anhalt seit 12. Januar 2021, 14 Uhr zur Verfügung. Zeitgleich wurde mit der Bewilligung der Corona-Novemberhilfe begonnen. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt setzt alles daran, die Bewilligungen schnellstens auf den Weg zu bringen.

Update zu Novemberhilfen 

Seitens des Bundes wurde angekündigt, dass die Bewilligungen der Novemberhilfen über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt ab 11. Januar 2021 starten. Das System des Bundes steht der Investitionsbank Sachsen-Anhalt noch nicht zur Verfügung, Bewilligungen sind derzeit noch nicht möglich. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt steht bereit und setzt alles daran, die Bewilligungen schnellstens auf den Weg zu bringen.

Dezemberhilfe kann ab sofort beantragt werden

Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31. März 2021 gestellt werden. 
Alle Informationen hierzu finden Sie hier: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
 

Hinweise zur Corona-Novemberhilfe des Bundes

Anträge zur Novemberhilfe werden über die Bundes-Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingereicht. Die Investitionsbank kann zu den bereits gestellten Anträgen leider noch keine Auskünfte erteilen. Abschlagszahlungen erfolgen in einem komplett maschinellen Verfahren direkt über den Bund. Darauf haben die Bewilligungsstellen der Länder keinen Einfluss und bisher auch noch keinen Zugriff. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt steht bereit und hält zusätzliches Personal für die Corona-Hilfen vor, um die Auszahlungen schnellstens auf den Weg zu bringen. Seitens des Bundes wurde signalisiert, dass die reguläre Auszahlung der beantragten Novemberhilfen voraussichtlich am 10. Januar 2021 startet. 

Im Überblick 

Wer?

Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe, deren wirtschaftliche Tätigkeiten von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Wie? 

  • Zuschuss von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 
  • sofortige Auszahlung von 
    - bis zu 5.000 Euro bei Direktanträgen von Soloselbständigen
    - Abschlagszahlungen von bis zu 50.000 Euro bei Anträgen über Prüfende Dritte

Aktuelle Hinweise

  • Neue Höchstgrenze für Abschlagszahlungen

Seit dem 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller mit höherem Anspruch, die bereits eine auf 10.000 Euro begrenzte Abschlagszahlung erhalten haben, werden ab der nächsten Woche eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.

  • Vorprüfung notwendig

Ein Teil der Anträge wird den Ländern zur direkten Bearbeitung zugewiesen. Auch hier kann die Investitionsbank Sachsen-Anhalt aktuell noch nicht auf die Daten des Bundes zugreifen. 
Wichtig: In diesen Fällen erfolgt keine Abschlagszahlung. Aus technischen Gründen erhalten hier die Antragsteller keine Zwischennachricht vom Bund. Sollten Betroffene innerhalb von 10 Tagen nach Antragseinreichung keine Abschlagszahlung erhalten, können sie damit rechnen, dass eine Vorprüfung erfolgt.

  • Softwarefehler

Durch einen Softwarefehler wurden am vergangenen Wochenende teilweise fehlerhafte Bescheide mit der Währungsangabe Dollar anstatt Euro über die Bundesplattform versandt. Die Unternehmen erhalten einen korrigierten Bescheid.

 

Corona-Novemberhilfe kann beantragt werden

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen ist.

Die Betroffenen erhalten Hilfe in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen. Anträge können ab sofort hier gestellt werden:  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Hier erfahren Sie mehr zur Novemberhilfe

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-NOVEMBERHILFE

 

Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden 

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Juni bis August 2020) müssen bis spätestens zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden.
Mehr Informationen hierzu: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Kultur ans Netz

Das Stipendienprogramm „Kultur ans Netz“ für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ist gestartet. Ab sofort können Anträge auf elektronischem Wege bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden.

+ + + + + Antragstellung leider nicht mehr möglich + + + + + 

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Den Unternehmen werden nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt. Die Antragstellung für dieses Bundesprogramm ist nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer möglich und erfolgt in einem vollständig digitalisiertem Verfahren.
Mehr Informationen hierzu: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Sie haben keinen Steuerberater? Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hilft Ihnen weiter. Über den Steuerberatersuchservice der Kammer finden Sie den passenden Steuerberater.

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine und Kleinstunternehmen (De-minimis)
Darlehen zur Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen in der Corona-Krise

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen
Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen in der Corona-Krise und für die Realisierung von Investitionen in die Zukunft.
 
Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Die Corona-Soforthilfe 
Soforthilfe, insbesondere für Soloselbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen
+ + + Achtung! Die Antragstellung für dieses Programm war nur bis zum 31. Mai  2020 möglich. + + +

Sollten Sie eine Rückzahlung der Soforthilfe vornehmen wollen, bitten wir Sie, eine Anfrage unter dem Stichwort „Rückzahlung“ per E-Mail an beratung@ib-lsa.de zu richten. Bitte geben Sie in dieser E-Mail den Namen und die Kontaktdaten des Antragstellers an, damit wir Sie zügig über weitere Schritte informieren können.

Start der Online-Antragstellung

Ab sofort bieten wir Ihnen eine online-basierte Antragstellung für die Corona-Soforthilfe, das IB-Darlehen für kleine und Kleinstunternehmen (De-minimis) und das IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen an.

Das nutzerfreundliche Verfahren, welches nach umfangreicher Prüfung nun gestartet ist, bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine vereinfachte Antragstellung. Durch Fragen und automatische Ausfüllhilfen werden Sie durch die Antragstellung geleitet, um am Ende einen vollständigen Antrag zu generieren. Damit wird die Bearbeitungszeit der ankommenden Anträge in der IB reduziert und die Bewilligungen können zügiger erfolgen.

Achtung: Bitte reichen Sie Anträge, die Sie bereits an die IB geschickt haben, NICHT noch einmal ein. Die Online-Antragstellung gilt für alle Neubeantragungen im Rahmen der Programme „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“.

Zur Online-Antragstellung 

Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 56 007 57 beraten lassen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der aktuellen Situation geplante Veranstaltungen, die IB-Regionalsprechtage und ggf. Termine absagen müssen.

Sachsen-Anhalt stellt Soforthilfen für die Wirtschaft zur Verfügung

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Die Soforthilfe wird für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit

  • bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,
  • 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,
  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Soforthilfen über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag herunterladen.

Mehr dazu in der Presseinformation der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt 

Fördermittel für Liquiditätsengpässe aufgrund der Corona-Situation

Über Ihre Hausbank können Sie auch die Bundeshilfen der KfW beantragen. Mehr dazu finden Sie im Internetauftritt der KfW.

Kurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
Mehr Informationen finden Sie hier: www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Verdienstausfall durch Coronavirus

Bei Verdienstausfällen aufgrund angeordneter Schutzmaßnahmen des Gesundheitsamtes nach Infektionsschutzgesetz (z.B. Quarantäne im Zusammenhang mit Coronavirus) können Sie Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Mehr Informationen zum Verdienstausfall bedingt durch Krankheiten und den Antrag auf Verdienstausfällentschädigung finden Sie auf der Internetseite des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt.

 

Hilfsangebote der Kammern in Sachsen-Anhalt

Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Die IHK Magdeburg stellt tagesaktuelle Informationen auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Weiterhin wurde eine IHK-Hotline eingerichtet.
Für Finanzierungsfragen: 
Tel. 0391/5693-500

Informationen für Exportunternehmen:
Tel. 0391/5693-146

Für Ausbildung/Prüfung:
Tel. 0391/5693-438
 

Handwerkskammer Magdeburg

Für von der Corona-Krise betroffene Handwerksbetriebe hat die HWK Magdeburg eine Hotline eingerichtet.
Tel. 0391/62680
Montag bis Donnerstag 7:30  - 16:30 Uhr
Freitag 7:30 - 13:00 Uhr

Aktuelle Informationen werden auf der Internetseite der HWK Magdeburg bereitgestellt.

 

Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau

Aktuelle Informationen, Hinweise und Tipps der IHK Halle-Dessau finden Sie auf dem Info-Portal Coronavirus.
Weiterhin wurde eine IHK-Corona-Hotline eingerichtet.
Tel. 0345/2126-100

 

Handwerkskammer Halle (Saale)

Die HWK Halle hat eine Hotline für die von der Corona-Krise betroffenen Mitgliedsbetriebe eingerichtet, die zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist.
Tel. 0345/2999-221

Aktuelle Informationen werden auf der Internetseite der HWK Halle zur Verfügung gestellt.

 

Architektenkammer Sachsen-Anhalt

Die Architektenkammer Sachsen-Anhalt informiert auf ihrer Website laufend über die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise und verweist auf hilfreiche Links im Zusammenhang mit COVID-19.

Zudem ist die Geschäftsstelle per E-Mail und von Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr telefonisch unter (0391) 53611-0 erreichbar.

Internet: https://www.ak-lsa.de/index.php?id=aktuelles 
E-Mail: info@ak-lsa.de 
Tel.: 0391 / 53611-0