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Kommunen aus Sachsen-Anhalt und Schweden intensivieren ihre Zusammenarbeit

16.10.2019

Gruppenbild von der schwedischen Delegation
Gruppenbild von der schwedischen Delegation
Auf Einladung der EU Service-Agentur besuchte die schwedische Delegation das Interkulturelle Beratungs- und Begegnungszentrum der Caritas Magdeburg. (Foto: IB)

Magdeburg. Eine Delegation aus der schwedischen Region Gävleborg ist vom 15. bis 17. Oktober für einen Erfahrungsaustausch mit Kommunen zu Gast in Sachsen-Anhalt. Verschiedene Landkreise äußerten den Wunsch nach skandinavischen Partnern für gemeinsame Projekte. Daraufhin entstand vor vier Jahren eine Kooperation mit der Region Gävleborg, die nun weiter ausgebaut wird. Zu den gemeinsamen Projekten gehören beispielsweise Bildungsmobilitäten im Förderprogramm Erasmus+, bei denen Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt für die interkulturelle Weiterbildung nach Schweden reisen.

Bereits sieben Projekte wurden mit den schwedischen Partnern zusammen angestoßen. Die EU Service-Agentur der Investitionsbank Sachsen-Anhalt förderte dabei zuerst die Kooperation der Schweden mit dem Salzlandkreis. Inzwischen stehen zusätzlich der Bördekreis und die Stadt Querfurt im aktiven Austausch mit dem schwedischen Gävleborg.

Marc Melzer, Geschäftsleiter der Investitionsbank, freut sich über den Besuch: „Seit 2015 kooperieren Kommunen und Institutionen in Sachsen-Anhalt mit Partnern aus der Region Gävleborg. Die EU Service-Agentur unterstützt die Kommunen bei dem Auf- und Ausbau dieser Kontakte. Wir möchten den Besuch dazu nutzen, die Zusammenarbeit zwischen den Regionen in Sachsen-Anhalt und Schweden weiter zu intensivieren.“

Während des Aufenthalts besuchen die Schweden unter anderem das Interkulturelle Beratungs- und Begegnungszentrum der Caritas Magdeburg und das Jobcenter Salzlandkreis in Aschersleben. Außerdem wird die schwedische Delegation für Workshops in der Investitionsbank zu Gast sein, um gemeinsame Projekte weiterzuentwickeln. Der Austausch wird mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt organisiert.

 

Hintergrund:
Seit 2009 besteht die EU Service-Agentur und wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Zu dem internationalen Netzwerk der EU Service-Agentur gehören außerdem Kooperationen mit der Regionalen Entwicklungsagentur Masowien in Polen und dem Verwaltungsbezirk Hajdú-Bihar in Ungarn. Weitere Informationen sind unter www.eu-serviceagentur.de verfügbar.