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GRW Infrastrukturförderung
Bildungseinrichtungen (Ziffer 3.2.5 Koordinierungsrahmen)

Wer wird gefördert?

  • Gebietskörperschaften, andere durch Gesetz vorgesehene Träger der beruflichen Ausbildung (Kammern, Innungen) und juristische Personen des Privatrechts (beispielsweise gewerkschaftliche Vereine, Stiftungen), die den gleichen Ausbildungszweck verfolgen wie die öffentlich-rechtlichen Träger und einen diskriminierungsfreien Zugang garantieren. 

Was wird gefördert?

  • Gefördert wird die Errichtung oder der Erwerb von Gebäuden (einschließlich betriebsnotwendigem Grund und Boden) oder deren Aus- oder Umbau, die ausbildungsrelevante Ausstattung der Lehrgebäude (z. B. Mobiliar und IT-Ausstattung [einschließlich Software] für Unterrichtsräume, Lehr- und Lernmedien) und die erforderliche Ausstattung der Wohngebäude, einschließlich der Gemeinschafts- und Sozialräume von Internaten.  

  • Es werden grundsätzlich nur Vorhaben gefördert, die

    • zur Verbesserung der regionalen Ausbildungssituation beitragen oder

    • Defizite in der regionalen Ausbildung kompensieren. 

Ihre Vorteile

  • Der Fördersatz für wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben beträgt grundsätzlich bis zu 60 % der förderfähigen Kosten.
  • In Ausnahmefällen kann unter folgenden Voraussetzungen, vorübergehend bis 31.12.2023, bis zu 95 % gefördert werden:
    • Die geförderte Infrastrukturmaßnahme wird im Rahmen einer interkommunalen Kooperation durchgeführt oder
    • die geförderte Infrastrukturmaßnahme fügt sich in eine regionale Entwicklungsstrategie ein oder
    • Altstandorte werden revitalisiert.

Was Sie beachten sollten

  • Die Förderung ist nur möglich, wenn das Bildungsangebot vom staatlichen Ausbildungsauftrag erfasst wird und gewerbliche Anbieter die in Rede stehende Investition nicht vornehmen würden. 

  • Die Bildungsangebote müssen für alle Interessenten diskriminierungsfrei zugänglich sein. Eine unternehmensspezifische Ausbildung darf nicht erfolgen.

  • Konkret förderfähig sind 

    a) sämtliche berufsbildende Schulen im Sinne von § 2 Absatz 1 Nummer 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), die den Schulgesetzen der Länder unterliegen, oder staatlich anerkannte       
    Bildungseinrichtungen mit vergleichbaren Bildungsangeboten, 

    b) Einrichtungen der ergänzenden überbetrieblichen Berufsausbildung im Sinne von§ 5 Absatz 2 Nummer 6 BBiG und § 26 Absatz 2 Nummer 6 der Handwerksordnung (HwO), 

    c) Internate, sofern diese für den Betrieb von förderfähigen Einrichtungen der Berufsausbildung erforderlich sind, 

    d) Einrichtungen mit speziellen berufsvorbereitenden oder berufsbegleitenden Ausbildungsangeboten, z. B. im Sinne der §§ 64 ff. BBiG bzw. § 42k HwO und der §§ 68 ff. BBiG bzw. § 42o HwO sowie der §§ 51 ff. des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und § 33 Absatz 3 Nummer 2 und 4 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sowie 

    e) Einrichtungen zur beruflichen Fortbildung, soweit sie im Rahmen von geregelten Bildungsgängen* die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. 

  • Bitte beachten Sie die Richtlinie und den Koordinierungsrahmen

    * Bildungsgänge, deren Inhalte in einer Fortbildungsordnung nach § 53 BBiG bzw. §42 HwO geregelt sind oder die mit einer Prüfung aufgrund einer Prüfungsregelung nach § 54 BBiG bzw. § 42a HwO oder der §§ 45, 51a HwO abschließen
     

 

Bitte reichen Sie nur ausdrücklich als Original angeforderte Unterlagen im Original ein. Mit der Einführung der elektronischen Aktenführung werden alle anderen – nicht im Original einzureichenden – Unterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von 6 Monaten vernichtet.
Sehr gern können Sie die erbetenen Unterlagen digital einsenden.

Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.

GEFÖRDERT DURCH

ÜBERSICHT

Wer wird gefördert?

  • Gebietskörperschaften, andere durch Gesetz vorgesehene Träger der beruflichen Ausbildung (Kammern, Innungen) und juristische Personen des Privatrechts (beispielsweise gewerkschaftliche Vereine, Stiftungen), die den gleichen Ausbildungszweck verfolgen wie die öffentlich-rechtlichen Träger und einen diskriminierungsfreien Zugang garantieren. 

Was wird gefördert?

  • Gefördert wird die Errichtung oder der Erwerb von Gebäuden (einschließlich betriebsnotwendigem Grund und Boden) oder deren Aus- oder Umbau, die ausbildungsrelevante Ausstattung der Lehrgebäude (z. B. Mobiliar und IT-Ausstattung [einschließlich Software] für Unterrichtsräume, Lehr- und Lernmedien) und die erforderliche Ausstattung der Wohngebäude, einschließlich der Gemeinschafts- und Sozialräume von Internaten.  

  • Es werden grundsätzlich nur Vorhaben gefördert, die

    • zur Verbesserung der regionalen Ausbildungssituation beitragen oder

    • Defizite in der regionalen Ausbildung kompensieren. 

Ihre Vorteile

  • Der Fördersatz für wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben beträgt grundsätzlich bis zu 60 % der förderfähigen Kosten.
  • In Ausnahmefällen kann unter folgenden Voraussetzungen, vorübergehend bis 31.12.2023, bis zu 95 % gefördert werden:
    • Die geförderte Infrastrukturmaßnahme wird im Rahmen einer interkommunalen Kooperation durchgeführt oder
    • die geförderte Infrastrukturmaßnahme fügt sich in eine regionale Entwicklungsstrategie ein oder
    • Altstandorte werden revitalisiert.

Was Sie beachten sollten

  • Die Förderung ist nur möglich, wenn das Bildungsangebot vom staatlichen Ausbildungsauftrag erfasst wird und gewerbliche Anbieter die in Rede stehende Investition nicht vornehmen würden. 

  • Die Bildungsangebote müssen für alle Interessenten diskriminierungsfrei zugänglich sein. Eine unternehmensspezifische Ausbildung darf nicht erfolgen.

  • Konkret förderfähig sind 

    a) sämtliche berufsbildende Schulen im Sinne von § 2 Absatz 1 Nummer 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), die den Schulgesetzen der Länder unterliegen, oder staatlich anerkannte       
    Bildungseinrichtungen mit vergleichbaren Bildungsangeboten, 

    b) Einrichtungen der ergänzenden überbetrieblichen Berufsausbildung im Sinne von§ 5 Absatz 2 Nummer 6 BBiG und § 26 Absatz 2 Nummer 6 der Handwerksordnung (HwO), 

    c) Internate, sofern diese für den Betrieb von förderfähigen Einrichtungen der Berufsausbildung erforderlich sind, 

    d) Einrichtungen mit speziellen berufsvorbereitenden oder berufsbegleitenden Ausbildungsangeboten, z. B. im Sinne der §§ 64 ff. BBiG bzw. § 42k HwO und der §§ 68 ff. BBiG bzw. § 42o HwO sowie der §§ 51 ff. des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und § 33 Absatz 3 Nummer 2 und 4 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sowie 

    e) Einrichtungen zur beruflichen Fortbildung, soweit sie im Rahmen von geregelten Bildungsgängen* die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. 

  • Bitte beachten Sie die Richtlinie und den Koordinierungsrahmen

    * Bildungsgänge, deren Inhalte in einer Fortbildungsordnung nach § 53 BBiG bzw. §42 HwO geregelt sind oder die mit einer Prüfung aufgrund einer Prüfungsregelung nach § 54 BBiG bzw. § 42a HwO oder der §§ 45, 51a HwO abschließen
     

 

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Bitte reichen Sie nur ausdrücklich als Original angeforderte Unterlagen im Original ein. Mit der Einführung der elektronischen Aktenführung werden alle anderen – nicht im Original einzureichenden – Unterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von 6 Monaten vernichtet.
Sehr gern können Sie die erbetenen Unterlagen digital einsenden.

Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.

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Franziska Kosin
Franziska Kosin Mitarbeiterin Regionalentwicklung und Wissenschaft 0391 589 1740 E-Mail senden

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