Hotline (kostenfrei)

Sachsen-Anhalt STARK III ELER
Sanierung von Kindertageseinrichtungen und Schulen

Eine Antragstellung im Programm Sachsen-Anhalt STARK III ELER ist nicht mehr möglich.

Wer wird gefördert?

  • KiTa: Kommunale, freie und kirchliche Träger sowie kommunale Eigentümer von Tageseinrichtungen (bei Betrieb freier Trägerschaft)
  • Schulen: kommunale Schulträger und freie Träger von anerkannten Ersatzschulen, Land als Träger von Landesschulen

Zu beachten sind die maßnahmespezi-fischen Regelungen zur Fördergebietskulisse des EPLR.

Was wird gefördert?

  • KiTa: Sanierung, Erweiterung, Neubau sowie Ersatzneubau (Voraussetzung: dieser ist vergleichsweise wirtschaftlicher als der Umbau) und Außenanlagen
  • Schulen: wie KiTa, zusätzlich: Neubau, bauliche Erweiterung, Umbau oder Sanierung einer angeschlossenen Sportstätte

Ihre Vorteile

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 75 % der förderfähigen Ausgaben (mind. 50.000 Euro / max. 3 Millionen Euro)
  • ergänzend können zinslose Darlehen beantragt werden (max. bis zur Höhe des Eigenanteils an den förderfähigen Kosten

Was Sie beachten sollten

  • Voraussetzung: bestandener Demografie-Check
  • Mehr Informationen zu Sachsen-Anhalt STARK III: www.starkiii.sachsen-anhalt.de
  • Die Budgetverteilung zu den jeweiligen Stichtagen sehen Sie hier.
  • Vergabeprüfung: Öffentliche Auftraggeber sind bei der Vergabe von Bau-, Dienst- oder freiberuflichen Leistungen an das Vergaberecht gebunden (GWB, VgV, UVgO, VOB, LVG LSA). Durch die Gebote der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz soll es einen fairen Wettbewerb zwischen den bietenden Unternehmen sicherstellen. Als bewilligende Stelle muss die Investitionsbank die Einhaltung des Vergaberechts bei der Verwendung von Fördermitteln prüfen. > mehr Informationen zur Vergabeprüfung

Die Ansprechpartner für die Koordination STARK III, für die energetische Fachberatung sowie für Fragen zum Demografie-Check finden Sie auf www.starkiii.sachsen-anhalt.de/service/ansprechpartner/.  

 

Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)  

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt bietet auf seiner Website spezielle Informationen, EDV-Programme und Formulare an. Für flächen- und tierbezogene Förderverfahren können Antragsdokumente elektronisch erstellt und eingereicht werden. Für die Investitionsförderung im ländlichen Raum werden alle notwendigen Antragsunterlagen zum Herunterladen angeboten. Dabei handelt es sich um Maßnahmen der EU-Fonds EGFL und ELER sowie ergänzende Landesmaßnahmen.

htttps://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/landwirtschaft-in-sachsen-anhalt/elektronischer-agrarantrag/

Fragen und Antworten zur Richtlinie zur Förderung von Investitionen zur Sanierung und Modernisierung von Kindertageseinrichtungen und Schulen im ländlichen Raum (STARK III-ELER-Richtlinie)

Fragen zur Antragstellung

Dem Antrag ist eine Kostenberechnung nach DIN 276 beizufügen. Diese entspricht der Leistungs-phase 3 der HOAI und ist bis in die 3. Ebene zu untersetzen.

Für den Antragsstichtag 2018 haben bereits positiv erteilte Demografiechecks weiterhin Bestand. Ein entsprechendes aktuelles Bestätigungsschreiben wird dennoch erteilt.

Grundlage ist die Liste der förderfähigen Maßnahmen der energetischen Sanierung, die auf der Internetseite der IB www.ib-sachsen-anhalt.de/oeffentliche-kunden/investieren-ausgleichen/sachsen-anhalt-stark-iii veröffentlicht und abrufbar ist.

Die aktuelle Einwohnerzahl ist durch das Einwohnermeldeamt mit Unterschrift und Stempel im Original zu bestätigen.

Das Nutzungskonzept der Sportstätte ist nur dann vorzulegen, wenn diese zur Förderung beantragt wird.

Ja. Das Formblatt ist zum Antrag vorzulegen, auch wenn das Projekt nicht in den Anwendungsbe-reich dieser Regelungen fällt.

Nein, bei Schulen kann nur der Schulträger als Antragsteller der Einrichtung fungieren.

Träger, die nicht Eigentümer oder Erbbauberechtigte des Grundstücks sind, können nur dann Zu-wendungen erhalten, wenn ihnen ein Nutzungsrecht zusteht, dessen Dauer mindestens der Zweck-bindungsfrist von 15 Jahren entspricht. Die Zustimmung des Vermieters zur geplanten Maßnahme ist vorzulegen.

In der gegenwärtigen Antragsphase sind ausschließlich die Nutzungsprofile nach der genannten DIN zu verwenden. Ein Abweichen von den Nutzungsprofilen des Teiles 10 der DIN 18599 ist im Rahmen der Antragstellung nicht möglich. Für nicht in der DIN aufgeführte Nutzungsprofile ist das in der DIN dafür vorgesehene Verfahren zu nutzen. Mit der Novellierung der EnEV in 2017 wird der Bezug auf die DIN 18599 mit Ausgabedatum 10-2016 erfolgen. Um Doppelrechnungen zu vermei-den, sind ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der EnEV auch die Berechnungen zu den Kennwer-ten in den Antragsunterlagen auf dieser Basis durchzuführen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Kennwertberechnungen auch weiterhin auf der Basis der Ausgabe 12-2011 zu realisieren.

Nein, im Wettbewerbsverfahren sind für das bestehende Objekt nur die reinen Verbrauchswerte, in der Regel die der letzten drei Jahre zulässig.

Fragen zur Richtlinie?

Eine Förderung von Bau- und Ausstattungsmaßnahmen zum Neubau, zur baulichen Erweiterung, zum Umbau oder zur baulichen Sanierung einer Sportstätte ist nur möglich, wenn die dazugehörige Schule bereits saniert wurde. Es besteht hier ein zeitlicher Zusammenhang, zuerst ist die Schule, dann die Sportstätte zu sanieren.

Der Schulträger muss als Fördervoraussetzung erklären, dass das Schulgebäude bereits saniert ist und bestätigen, dass keine Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude vorgenommen werden.

Nein. Gem. Nummer 4.4 Buchstabe c) der STARK III-ELER-Richtlinie können Kommunen und Trä-ger auch eine Zuwendung erhalten, wenn ihnen ein Nutzungsrecht zusteht, dessen Dauer mindes-tens der Zweckbindungsfrist entspricht. Die Zustimmung des Vermieters und Verpächters zu den geplanten Maßnahmen ist jedoch zwingend vorzulegen.

Eine Erweiterung von Flächen jeglicher Art (beheizt und unbeheizt) ist zulässig.

Bei einer Flächenänderung sind für das geplante Gebäude, entsprechend dem bestehenden Ge-bäude, die Bruttogrundfläche sowie die Nettogrundflächen nach DIN 277 und nach der EnEV (nur beheizte Flächen) in der Kennwertberechnung anzugeben.

Aus dem Mittelwert der klimakorrigierten Heizenergieverbräuche des Bestandsgebäudes wird mit der bestehenden Nettogrundfläche nach EnEV ein flächenspezifischer Verbrauchswert (kWh/m²a) gebildet. Für das geplante Gebäude erfolgt die Berechnung analog mit dem berechneten Heizwär-mebedarf und der ggfs. geänderten Nettogrundfläche nach EnEV. Die Berechnung des Kriteriums der spezifischen Heizenergieeinsparung erfolgt dann durch die Berechnung der Differenz aus den beiden Kennwerten. Damit ist gewährleistet, dass die Punktevergabe, unabhängig von der Flä-chenänderung, anhand der Verbesserung des energetischen Zustands erfolgt.

Der geplante Stromertrag darf den geplanten jährlichen Strombedarf nicht überschreiten. Mit der Stromerzeugung darf lediglich der bilanzierte Eigenbedarf gedeckt werden. Es wird empfohlen, den von der PV-Anlage erzeugten Strom mittels eines Speichersystems zu puffern.

Ist im Rahmen einer Projektplanung der Einsatz einer Stromerzeugungsanlage vorgesehen, so ist der Stromertrag gemäß § 5 der EnEV 2014 in der Kennwertberechnung, im Reiter „Eingabe Plan" (Feld P19) zu berücksichtigen.

Fragen zum Auswahlverfahren

Ja. Wird nur eine Fördervoraussetzung nicht erfüllt, kann das Vorhaben nicht am Auswahlverfahren teilnehmen.

Die Basis für die Punktevergabe bildet die von einem nach § 64 BauO LSA bauvorlageberechtigten Ingenieur oder Architekten erstellte Kennwertberechnung.

Ja. Der noch mögliche Stichtag ist der 04.05.2018.

Fragen und Antworten zum Zuwendungsbescheid STARK III ELER

Welche Abweichungen vom Ausgabenplan und welche Abweichungen vom Finanzierungs-plan des Zuwendungsbescheides sind der Investitionsbank Sachsen-Anhalt bei der Realisierung des Fördervorhabens gemäß Nebenbestimmungen zum Bescheid mitzuteilen?

1. Die einzelnen Ansätze des Ausgabenplanes dürfen um bis zu 20% überschritten werden, sofern die Überschreitung durch entsprechende Einsparungen bei anderen Einzelansätzen ausgeglichen werden kann (AN-Best-GK Nr. 1.1/ANBest-P Nr. 1.2). Der im Zuwendungsbescheid ausgewiesene Gesamtkostenrahmen darf nicht überschritten werden.

Einzelne Ausgabenansätze sind im Sinne des Haushaltrechts die im Ausgabenplan angegebenen einzelnen Positionen (siehe Ziffer 5.1 im Zuwendungsbescheid).

Erst wenn Mehr- und Minderausgaben für einzelne Ausgabenansätze bei Einhaltung des genehmigten Gesamtkostenrahmens und Bauumfangs sowie der anerkannten baulichen Standards mehr als 20 % betragen, müssen Sie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt die Abweichungen anzeigen. Wurde der Landesbetrieb BLSA im Rahmen der Bauausführung beteiligt, ist auch dieser über die Abweichungen zu informieren.

2. Auch sind Änderungen zum bewilligten Finanzierungsplan z. B. dann anzuzeigen, wenn mit hin-reichender Sicherheit erwartet wird, dass
- sich eine Ermäßigung der Gesamtausgaben um mehr als 500 EUR ergibt oder
- eine Änderung der Finanzierung um mehr als 500 EUR eintritt.

3. Ergänzend zu den vorgenannten Mitteilungspflichten sind wesentliche/erhebliche Abweichungen gegenüber den der Bewilligung zugrundeliegenden Bauunterlagen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und ggf. dem Landesbetrieb BLSA mitzuteilen. Dies sind:
- Planungsänderungen, die wesentliche Änderungen am genehmigten Raum- und Bauprogramm vorsehen. 
- Erhebliche Änderungen gegenüber den der Bewilligung zugrunde liegenden Bauunterlagen an der Baukonstruktion und anderen baulichen Anlagen sowie deren Standards.
- Zusätzliche unvorhersehbare und unabweisliche Leistungen, die nach Bewilligung im laufenden Bauprojekt notwendig werden und nicht Bestandteil der ursprünglich geprüften Bauunterlage waren.

Bei Unsicherheit, ob es sich um eine wesentliche/erhebliche Abweichung gegenüber den der Bewilligung zugrundeliegenden Bauunterlagen handelt, ist es aus Sicht der Bewilligungsstelle zweckmäßig, dass sich der Zuwendungsempfänger mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und/oder bei Beteiligung des Landesbetrieb BLSA mit dessen Fachbereich 27 (auch telefonisch) in Verbindung setzt und die Notwendigkeit einer Änderungsanzeige abstimmt.

ÜBERSICHT

Wer wird gefördert?

  • KiTa: Kommunale, freie und kirchliche Träger sowie kommunale Eigentümer von Tageseinrichtungen (bei Betrieb freier Trägerschaft)
  • Schulen: kommunale Schulträger und freie Träger von anerkannten Ersatzschulen, Land als Träger von Landesschulen

Zu beachten sind die maßnahmespezi-fischen Regelungen zur Fördergebietskulisse des EPLR.

Was wird gefördert?

  • KiTa: Sanierung, Erweiterung, Neubau sowie Ersatzneubau (Voraussetzung: dieser ist vergleichsweise wirtschaftlicher als der Umbau) und Außenanlagen
  • Schulen: wie KiTa, zusätzlich: Neubau, bauliche Erweiterung, Umbau oder Sanierung einer angeschlossenen Sportstätte

Ihre Vorteile

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 75 % der förderfähigen Ausgaben (mind. 50.000 Euro / max. 3 Millionen Euro)
  • ergänzend können zinslose Darlehen beantragt werden (max. bis zur Höhe des Eigenanteils an den förderfähigen Kosten

Was Sie beachten sollten

  • Voraussetzung: bestandener Demografie-Check
  • Mehr Informationen zu Sachsen-Anhalt STARK III: www.starkiii.sachsen-anhalt.de
  • Die Budgetverteilung zu den jeweiligen Stichtagen sehen Sie hier.
  • Vergabeprüfung: Öffentliche Auftraggeber sind bei der Vergabe von Bau-, Dienst- oder freiberuflichen Leistungen an das Vergaberecht gebunden (GWB, VgV, UVgO, VOB, LVG LSA). Durch die Gebote der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz soll es einen fairen Wettbewerb zwischen den bietenden Unternehmen sicherstellen. Als bewilligende Stelle muss die Investitionsbank die Einhaltung des Vergaberechts bei der Verwendung von Fördermitteln prüfen. > mehr Informationen zur Vergabeprüfung

Die Ansprechpartner für die Koordination STARK III, für die energetische Fachberatung sowie für Fragen zum Demografie-Check finden Sie auf www.starkiii.sachsen-anhalt.de/service/ansprechpartner/.  

 

Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)  

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt bietet auf seiner Website spezielle Informationen, EDV-Programme und Formulare an. Für flächen- und tierbezogene Förderverfahren können Antragsdokumente elektronisch erstellt und eingereicht werden. Für die Investitionsförderung im ländlichen Raum werden alle notwendigen Antragsunterlagen zum Herunterladen angeboten. Dabei handelt es sich um Maßnahmen der EU-Fonds EGFL und ELER sowie ergänzende Landesmaßnahmen.

htttps://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/landwirtschaft-in-sachsen-anhalt/elektronischer-agrarantrag/

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FAQ

Fragen und Antworten zur Richtlinie zur Förderung von Investitionen zur Sanierung und Modernisierung von Kindertageseinrichtungen und Schulen im ländlichen Raum (STARK III-ELER-Richtlinie)

Fragen zur Antragstellung

Dem Antrag ist eine Kostenberechnung nach DIN 276 beizufügen. Diese entspricht der Leistungs-phase 3 der HOAI und ist bis in die 3. Ebene zu untersetzen.

Für den Antragsstichtag 2018 haben bereits positiv erteilte Demografiechecks weiterhin Bestand. Ein entsprechendes aktuelles Bestätigungsschreiben wird dennoch erteilt.

Grundlage ist die Liste der förderfähigen Maßnahmen der energetischen Sanierung, die auf der Internetseite der IB www.ib-sachsen-anhalt.de/oeffentliche-kunden/investieren-ausgleichen/sachsen-anhalt-stark-iii veröffentlicht und abrufbar ist.

Die aktuelle Einwohnerzahl ist durch das Einwohnermeldeamt mit Unterschrift und Stempel im Original zu bestätigen.

Das Nutzungskonzept der Sportstätte ist nur dann vorzulegen, wenn diese zur Förderung beantragt wird.

Ja. Das Formblatt ist zum Antrag vorzulegen, auch wenn das Projekt nicht in den Anwendungsbe-reich dieser Regelungen fällt.

Nein, bei Schulen kann nur der Schulträger als Antragsteller der Einrichtung fungieren.

Träger, die nicht Eigentümer oder Erbbauberechtigte des Grundstücks sind, können nur dann Zu-wendungen erhalten, wenn ihnen ein Nutzungsrecht zusteht, dessen Dauer mindestens der Zweck-bindungsfrist von 15 Jahren entspricht. Die Zustimmung des Vermieters zur geplanten Maßnahme ist vorzulegen.

In der gegenwärtigen Antragsphase sind ausschließlich die Nutzungsprofile nach der genannten DIN zu verwenden. Ein Abweichen von den Nutzungsprofilen des Teiles 10 der DIN 18599 ist im Rahmen der Antragstellung nicht möglich. Für nicht in der DIN aufgeführte Nutzungsprofile ist das in der DIN dafür vorgesehene Verfahren zu nutzen. Mit der Novellierung der EnEV in 2017 wird der Bezug auf die DIN 18599 mit Ausgabedatum 10-2016 erfolgen. Um Doppelrechnungen zu vermei-den, sind ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der EnEV auch die Berechnungen zu den Kennwer-ten in den Antragsunterlagen auf dieser Basis durchzuführen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Kennwertberechnungen auch weiterhin auf der Basis der Ausgabe 12-2011 zu realisieren.

Nein, im Wettbewerbsverfahren sind für das bestehende Objekt nur die reinen Verbrauchswerte, in der Regel die der letzten drei Jahre zulässig.

Fragen zur Richtlinie?

Eine Förderung von Bau- und Ausstattungsmaßnahmen zum Neubau, zur baulichen Erweiterung, zum Umbau oder zur baulichen Sanierung einer Sportstätte ist nur möglich, wenn die dazugehörige Schule bereits saniert wurde. Es besteht hier ein zeitlicher Zusammenhang, zuerst ist die Schule, dann die Sportstätte zu sanieren.

Der Schulträger muss als Fördervoraussetzung erklären, dass das Schulgebäude bereits saniert ist und bestätigen, dass keine Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude vorgenommen werden.

Nein. Gem. Nummer 4.4 Buchstabe c) der STARK III-ELER-Richtlinie können Kommunen und Trä-ger auch eine Zuwendung erhalten, wenn ihnen ein Nutzungsrecht zusteht, dessen Dauer mindes-tens der Zweckbindungsfrist entspricht. Die Zustimmung des Vermieters und Verpächters zu den geplanten Maßnahmen ist jedoch zwingend vorzulegen.

Eine Erweiterung von Flächen jeglicher Art (beheizt und unbeheizt) ist zulässig.

Bei einer Flächenänderung sind für das geplante Gebäude, entsprechend dem bestehenden Ge-bäude, die Bruttogrundfläche sowie die Nettogrundflächen nach DIN 277 und nach der EnEV (nur beheizte Flächen) in der Kennwertberechnung anzugeben.

Aus dem Mittelwert der klimakorrigierten Heizenergieverbräuche des Bestandsgebäudes wird mit der bestehenden Nettogrundfläche nach EnEV ein flächenspezifischer Verbrauchswert (kWh/m²a) gebildet. Für das geplante Gebäude erfolgt die Berechnung analog mit dem berechneten Heizwär-mebedarf und der ggfs. geänderten Nettogrundfläche nach EnEV. Die Berechnung des Kriteriums der spezifischen Heizenergieeinsparung erfolgt dann durch die Berechnung der Differenz aus den beiden Kennwerten. Damit ist gewährleistet, dass die Punktevergabe, unabhängig von der Flä-chenänderung, anhand der Verbesserung des energetischen Zustands erfolgt.

Der geplante Stromertrag darf den geplanten jährlichen Strombedarf nicht überschreiten. Mit der Stromerzeugung darf lediglich der bilanzierte Eigenbedarf gedeckt werden. Es wird empfohlen, den von der PV-Anlage erzeugten Strom mittels eines Speichersystems zu puffern.

Ist im Rahmen einer Projektplanung der Einsatz einer Stromerzeugungsanlage vorgesehen, so ist der Stromertrag gemäß § 5 der EnEV 2014 in der Kennwertberechnung, im Reiter „Eingabe Plan" (Feld P19) zu berücksichtigen.

Fragen zum Auswahlverfahren

Ja. Wird nur eine Fördervoraussetzung nicht erfüllt, kann das Vorhaben nicht am Auswahlverfahren teilnehmen.

Die Basis für die Punktevergabe bildet die von einem nach § 64 BauO LSA bauvorlageberechtigten Ingenieur oder Architekten erstellte Kennwertberechnung.

Ja. Der noch mögliche Stichtag ist der 04.05.2018.

Fragen und Antworten zum Zuwendungsbescheid STARK III ELER

Welche Abweichungen vom Ausgabenplan und welche Abweichungen vom Finanzierungs-plan des Zuwendungsbescheides sind der Investitionsbank Sachsen-Anhalt bei der Realisierung des Fördervorhabens gemäß Nebenbestimmungen zum Bescheid mitzuteilen?

1. Die einzelnen Ansätze des Ausgabenplanes dürfen um bis zu 20% überschritten werden, sofern die Überschreitung durch entsprechende Einsparungen bei anderen Einzelansätzen ausgeglichen werden kann (AN-Best-GK Nr. 1.1/ANBest-P Nr. 1.2). Der im Zuwendungsbescheid ausgewiesene Gesamtkostenrahmen darf nicht überschritten werden.

Einzelne Ausgabenansätze sind im Sinne des Haushaltrechts die im Ausgabenplan angegebenen einzelnen Positionen (siehe Ziffer 5.1 im Zuwendungsbescheid).

Erst wenn Mehr- und Minderausgaben für einzelne Ausgabenansätze bei Einhaltung des genehmigten Gesamtkostenrahmens und Bauumfangs sowie der anerkannten baulichen Standards mehr als 20 % betragen, müssen Sie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt die Abweichungen anzeigen. Wurde der Landesbetrieb BLSA im Rahmen der Bauausführung beteiligt, ist auch dieser über die Abweichungen zu informieren.

2. Auch sind Änderungen zum bewilligten Finanzierungsplan z. B. dann anzuzeigen, wenn mit hin-reichender Sicherheit erwartet wird, dass
- sich eine Ermäßigung der Gesamtausgaben um mehr als 500 EUR ergibt oder
- eine Änderung der Finanzierung um mehr als 500 EUR eintritt.

3. Ergänzend zu den vorgenannten Mitteilungspflichten sind wesentliche/erhebliche Abweichungen gegenüber den der Bewilligung zugrundeliegenden Bauunterlagen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und ggf. dem Landesbetrieb BLSA mitzuteilen. Dies sind:
- Planungsänderungen, die wesentliche Änderungen am genehmigten Raum- und Bauprogramm vorsehen. 
- Erhebliche Änderungen gegenüber den der Bewilligung zugrunde liegenden Bauunterlagen an der Baukonstruktion und anderen baulichen Anlagen sowie deren Standards.
- Zusätzliche unvorhersehbare und unabweisliche Leistungen, die nach Bewilligung im laufenden Bauprojekt notwendig werden und nicht Bestandteil der ursprünglich geprüften Bauunterlage waren.

Bei Unsicherheit, ob es sich um eine wesentliche/erhebliche Abweichung gegenüber den der Bewilligung zugrundeliegenden Bauunterlagen handelt, ist es aus Sicht der Bewilligungsstelle zweckmäßig, dass sich der Zuwendungsempfänger mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und/oder bei Beteiligung des Landesbetrieb BLSA mit dessen Fachbereich 27 (auch telefonisch) in Verbindung setzt und die Notwendigkeit einer Änderungsanzeige abstimmt.

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