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Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB
Förderung der betrieblichen Weiterbildung und der Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen

Betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen durchführen, die Wettbewerbsfähigkeit stärken, Fachkräfte für den wirtschaftlichen Erfolg sichern. Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB fördert die Weiterbildung von Beschäftigten, Selbstständigen, freiberuflich Tätigen und Unternehmern und unterstützt Beratungs- und Begleitleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik.

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Die Richtlinie wurde verbessert und hält nun noch mehr Vorteile für Sie bereit. Erleichterungen gibt es z. B. bei der Vergabe und Abrechnung Ihrer Pauschalförderung.
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Wer wird gefördert?

  • Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt

Was wird gefördert?

  • Betriebliche Weiterbildungen
  • Personal- und Organisationsentwicklung

Ihre Vorteile

Förderung von betrieblichen Weiterbildungen

  • Zuschuss in Höhe von 60% für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 40% für Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten
  • Zuschuss erhöht sich um 10% für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie für Unternehmen, die an einen Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertrags-gesetzes gebunden sind
  • Zuschuss erhöht sich um 20 % für die Weiterbildung bestimmter Personengruppen
  • Gesamtzuwendung unter Berücksichtigung der Zuschläge darf 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben nicht übersteigen

 

Personal- und Organisationsentwicklung

  • Zuschuss in Höhe von 80% für Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 60% für Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 40 % für Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten

Was Sie beachten sollten

  • Für den Programmteil Personal- u. Organisationsentwicklung nutzen Sie bitte die Prozessberaterinnen und Prozessberater der > Beraterdatenbank des Bundesprogramms unternehmensWert:Mensch.
  • Ab Kosten in Höhe von 5.000 Euro sind drei Angebote einzuholen.
  • Anträge für das Förderprogramm sind formgebunden an die Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Leipziger Str. 49 a, 39112 Magdeburg zu richten
  • Während der Durchführung Ihres Vorhabens (nach Bewilligung) haben Sie die Öffentlichkeit auf der Webseite Ihres Unternehmens in der Art zu informieren, dass eine kurze Darstellung des Vorhabens eingestellt ist. Sofern durch Ihr Unternehmen keine Webseite betrieben wird, entfällt diese Auflage.
  • Darüber hinaus ist ein Plakat (Mindestgröße A3) an einer gut sichtbaren Stelle, etwa im Eingangsbereich eines Gebäudes durch Sie anzubringen. Ein Muster des Plakates finden Sie auf dieser Seite rechts im Downloadbereich unter "Nach Bewilligung".
    Dateivorlagen für die Erstellung des Plakates > finden Sie im Landesportal. Dort finden Sie ebenfalls den kompletten Leitfaden mit den Vorschriften zu den Informations- und Kommunikationsmaßnahmen für die Umsetzung der Operationellen Programme EFRE und ESF sowie eine Kontaktadresse für Nachfragen bezüglich der Umsetzung dieser Auflagen.

Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.

ERHÖHTER BILDUNGSGRAD

Der Ultraschall-Spezialist Sonotec legt großen Wert darauf, seine Beschäftigten weiterzubilden. Das Unternehmen aus Halle (Saale) muss ständig auf der Höhe der Zeit bleiben, um seine technologische Marktführerschaft zu behaupten.

Förderfakten

Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB unterstützt Unternehmen bei der Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Das Hallenser Technologieunternehmen SONOTEC investiert in seine Wettbewerbsfähigkeit und bildet 31 Mitarbeiter weiter. Förderzweck: Förderung der betrieblichen Weiterbildung sowie der Personal und Organisationsentwicklung in Unternehmen

Fördersumme

Gesamtinvestition 72.000 Euro
Zuschuss 45.000 Euro


„Älter werde ich stets, niemals jedoch lerne ich aus“, wusste bereits der griechische Gelehrte Solon. Die Weisheit vom lebenslangen Lernen beherzigt auch das mittelständische Unternehmen SONOTEC aus Halle (Saale). Die Firma entwickelt und produziert Ultraschallwandler und -sensoren sowie Prüfgeräte für die unterschiedlichsten Branchen – von der Medizintechnik über die chemisch-pharmazeutische Industrie bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau.

„Fachspezifische Weiterbildungen spielen bei uns eine große Rolle. Die Welt verändert sich rasant, deshalb müssen wir permanent dazu lernen. Als Technologieunternehmen ist das überlebensnotwendig. Qualifikation ist ein Schlüsselelement für Innovationsfähigkeit, zukünftiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit auf dem nationalen und internationalen Markt“, sagt SONOTEC-Geschäftsführer Hans-Joachim Münch. Über 50 Prozent der Belegschaft haben einen Hochschulabschluss, ungelernte Arbeitskräfte gibt es in der Firma nicht. Am Standort in Halle befinden sich Entwicklung, Fertigung und Vertrieb unter einem Dach – ein Zusammenspiel aus Ingenieuren, Physikern, Betriebswirtschaftlern, Technikern und Facharbeitern aus Mechanik und Elektronik. Die Sensorfertigung, eine Kernkompetenz des Unternehmens, wird von Fachkräften ausgeführt, für die es keine klassischen Ausbildungsberufe gibt. In diesem Bereich arbeiten hochspezialisierte Zahntechniker oder Goldschmiede als Quereinsteiger.

Die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen sind vielfältig. Medizinproduktrecht, Anlagenbuchhaltung, internationale Umsatzsteuer, strategische Verkaufsschulung, IT-Notfallplanung oder Leiterplattendesign sind nur einige Themenfelder, in denen SONOTEC seine Fachleute schulen lässt. Wichtig ist es, den richtigen Zeitpunkt für eine Weiterbildung zu erkennen, damit die Qualifizierung ihre Wirkung entfalten kann. SONOTEC führt Schulungen im Unternehmen direkt durch, aber schickt seine Angestellten auch gern zu externen Anbietern. „Es kann wertvoll sein, den Firmenalltag einmal zu verlassen, sich von einem anderen Umfeld inspirieren zu lassen und das Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wir geben bewusst viel Geld für Fortbildung aus, weil sich diese Investitionen lohnen und auch den Beschäftigten das Gefühl geben, fachlich fit zu sein. Und über Angestellte, die wissen, was sie können, freut man sich als Geschäftsführer", so Hans-Joachim Münch.

Unterstützung bei den Qualifizierungen gibt es auch vom Land und der Investitionsbank. 2016 förderten sie SONOTEC mit 45.000 Euro aus dem Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB.

55 Prozent der Unternehmen in Sachsen-Anhalt nutzen laut dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Weiterbildungen – ein hohes Niveau.

Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten nimmt stetig zu und lag zuletzt bei 37 Prozent. Damit waren Sachsen-Anhalts Betriebe deutlich bildungsaktiver als der Durchschnitt der ost- und der westdeutschen Betriebe. Die positiven Effekte einer Weiterbildung stehen für SONOTEC außer Frage, auch wenn die Angestellten für diesen Zeitraum nicht ihrer regulären Arbeit nachkommen können. Neben den Qualifizierungen ist den Hallensern auch der Netzwerkgedanke wichtig. So gründete SONOTEC das Netzwerk Ultraschall (NetUs) mit. Dazu gehören Partner aus ganz Mitteldeutschland. Kleine und mittlere Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und ihr Know-how. Forschungs- und Entwicklungsthemen werden abgestimmt und die regionalen Hochschulen liefern ihre Forschungsergebnisse aus dem Ultraschallbereich.

Der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung wird auch SONOTEC in den kommenden Jahren stark beschäftigen. „Es gibt eine teils dramatische Verschiebung zwischen der Entwicklung von Hardware hin zur Software. Nicht die Hardware wird für den Erfolg entscheidend sein, sondern die Software. In diesem Bereich werden wir zukünftig personalmäßig stärker aufwachsen müssen und mehr Informatiker einstellen“, erklärt der Geschäftsführer. Wandel ist dem studierten Physiker Hans-Joachim Münch nicht fremd – im Gegenteil. Zusammen mit seinem Kollegen und Mitgeschäftsführer Dr. Santer zur Horst-Meyer gründete er SONOTEC im Jahr 1991 in einem Kellerraum. Was zu zweit begann, ist heute ein Technologieunternehmen mit einer Tochterfirma in New York. In den vergangenen sieben Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl auf 130 nahezu verdoppelt. Als Lösungsspezialist in der Ultraschalltechnik ist die Firma weltweit in vielen Bereichen Technologie- und Marktführer. Die Luftblasendetektoren SONOCHECK beispielsweise finden weltweit Anwendung in der Medizintechnik, dem pharmazeutischen Anlagenbau, der Lebensmitteltechnik sowie im Geräte- und Maschinenbau.

Mit dem neu entwickelten SONAPHONE, einem mobilen Handgerät mit Touchscreen-Bedienung, lassen sich Lecks an Druckluft-, Gas- und Vakuumanlagen aufspüren. So lassen sich Energiekosten reduzieren und der Wartungszeitpunkt von Anlagen und Maschinen wird analysiert. „Unser führendes Know-how sowie die internationalen Aktivitäten machen uns zu einem beliebten Arbeitgeber. So haben wir Mitarbeiter aus ganz Deutschland“, sagt Geschäftsführer Münch stolz.

ÜBERSICHT

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt

Was wird gefördert?

  • Betriebliche Weiterbildungen
  • Personal- und Organisationsentwicklung

Ihre Vorteile

Förderung von betrieblichen Weiterbildungen

  • Zuschuss in Höhe von 60% für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 40% für Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten
  • Zuschuss erhöht sich um 10% für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie für Unternehmen, die an einen Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertrags-gesetzes gebunden sind
  • Zuschuss erhöht sich um 20 % für die Weiterbildung bestimmter Personengruppen
  • Gesamtzuwendung unter Berücksichtigung der Zuschläge darf 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben nicht übersteigen

 

Personal- und Organisationsentwicklung

  • Zuschuss in Höhe von 80% für Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 60% für Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten
  • Zuschuss in Höhe von 40 % für Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten

Was Sie beachten sollten

  • Für den Programmteil Personal- u. Organisationsentwicklung nutzen Sie bitte die Prozessberaterinnen und Prozessberater der > Beraterdatenbank des Bundesprogramms unternehmensWert:Mensch.
  • Ab Kosten in Höhe von 5.000 Euro sind drei Angebote einzuholen.
  • Anträge für das Förderprogramm sind formgebunden an die Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Leipziger Str. 49 a, 39112 Magdeburg zu richten
  • Während der Durchführung Ihres Vorhabens (nach Bewilligung) haben Sie die Öffentlichkeit auf der Webseite Ihres Unternehmens in der Art zu informieren, dass eine kurze Darstellung des Vorhabens eingestellt ist. Sofern durch Ihr Unternehmen keine Webseite betrieben wird, entfällt diese Auflage.
  • Darüber hinaus ist ein Plakat (Mindestgröße A3) an einer gut sichtbaren Stelle, etwa im Eingangsbereich eines Gebäudes durch Sie anzubringen. Ein Muster des Plakates finden Sie auf dieser Seite rechts im Downloadbereich unter "Nach Bewilligung".
    Dateivorlagen für die Erstellung des Plakates > finden Sie im Landesportal. Dort finden Sie ebenfalls den kompletten Leitfaden mit den Vorschriften zu den Informations- und Kommunikationsmaßnahmen für die Umsetzung der Operationellen Programme EFRE und ESF sowie eine Kontaktadresse für Nachfragen bezüglich der Umsetzung dieser Auflagen.
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Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.

ERFOLGSGESCHICHTEN

ERHÖHTER BILDUNGSGRAD

Der Ultraschall-Spezialist Sonotec legt großen Wert darauf, seine Beschäftigten weiterzubilden. Das Unternehmen aus Halle (Saale) muss ständig auf der Höhe der Zeit bleiben, um seine technologische Marktführerschaft zu behaupten.

Förderfakten

Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB unterstützt Unternehmen bei der Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Das Hallenser Technologieunternehmen SONOTEC investiert in seine Wettbewerbsfähigkeit und bildet 31 Mitarbeiter weiter. Förderzweck: Förderung der betrieblichen Weiterbildung sowie der Personal und Organisationsentwicklung in Unternehmen

Fördersumme

Gesamtinvestition 72.000 Euro
Zuschuss 45.000 Euro


„Älter werde ich stets, niemals jedoch lerne ich aus“, wusste bereits der griechische Gelehrte Solon. Die Weisheit vom lebenslangen Lernen beherzigt auch das mittelständische Unternehmen SONOTEC aus Halle (Saale). Die Firma entwickelt und produziert Ultraschallwandler und -sensoren sowie Prüfgeräte für die unterschiedlichsten Branchen – von der Medizintechnik über die chemisch-pharmazeutische Industrie bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau.

„Fachspezifische Weiterbildungen spielen bei uns eine große Rolle. Die Welt verändert sich rasant, deshalb müssen wir permanent dazu lernen. Als Technologieunternehmen ist das überlebensnotwendig. Qualifikation ist ein Schlüsselelement für Innovationsfähigkeit, zukünftiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit auf dem nationalen und internationalen Markt“, sagt SONOTEC-Geschäftsführer Hans-Joachim Münch. Über 50 Prozent der Belegschaft haben einen Hochschulabschluss, ungelernte Arbeitskräfte gibt es in der Firma nicht. Am Standort in Halle befinden sich Entwicklung, Fertigung und Vertrieb unter einem Dach – ein Zusammenspiel aus Ingenieuren, Physikern, Betriebswirtschaftlern, Technikern und Facharbeitern aus Mechanik und Elektronik. Die Sensorfertigung, eine Kernkompetenz des Unternehmens, wird von Fachkräften ausgeführt, für die es keine klassischen Ausbildungsberufe gibt. In diesem Bereich arbeiten hochspezialisierte Zahntechniker oder Goldschmiede als Quereinsteiger.

Die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen sind vielfältig. Medizinproduktrecht, Anlagenbuchhaltung, internationale Umsatzsteuer, strategische Verkaufsschulung, IT-Notfallplanung oder Leiterplattendesign sind nur einige Themenfelder, in denen SONOTEC seine Fachleute schulen lässt. Wichtig ist es, den richtigen Zeitpunkt für eine Weiterbildung zu erkennen, damit die Qualifizierung ihre Wirkung entfalten kann. SONOTEC führt Schulungen im Unternehmen direkt durch, aber schickt seine Angestellten auch gern zu externen Anbietern. „Es kann wertvoll sein, den Firmenalltag einmal zu verlassen, sich von einem anderen Umfeld inspirieren zu lassen und das Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wir geben bewusst viel Geld für Fortbildung aus, weil sich diese Investitionen lohnen und auch den Beschäftigten das Gefühl geben, fachlich fit zu sein. Und über Angestellte, die wissen, was sie können, freut man sich als Geschäftsführer", so Hans-Joachim Münch.

Unterstützung bei den Qualifizierungen gibt es auch vom Land und der Investitionsbank. 2016 förderten sie SONOTEC mit 45.000 Euro aus dem Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB.

55 Prozent der Unternehmen in Sachsen-Anhalt nutzen laut dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Weiterbildungen – ein hohes Niveau.

Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten nimmt stetig zu und lag zuletzt bei 37 Prozent. Damit waren Sachsen-Anhalts Betriebe deutlich bildungsaktiver als der Durchschnitt der ost- und der westdeutschen Betriebe. Die positiven Effekte einer Weiterbildung stehen für SONOTEC außer Frage, auch wenn die Angestellten für diesen Zeitraum nicht ihrer regulären Arbeit nachkommen können. Neben den Qualifizierungen ist den Hallensern auch der Netzwerkgedanke wichtig. So gründete SONOTEC das Netzwerk Ultraschall (NetUs) mit. Dazu gehören Partner aus ganz Mitteldeutschland. Kleine und mittlere Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und ihr Know-how. Forschungs- und Entwicklungsthemen werden abgestimmt und die regionalen Hochschulen liefern ihre Forschungsergebnisse aus dem Ultraschallbereich.

Der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung wird auch SONOTEC in den kommenden Jahren stark beschäftigen. „Es gibt eine teils dramatische Verschiebung zwischen der Entwicklung von Hardware hin zur Software. Nicht die Hardware wird für den Erfolg entscheidend sein, sondern die Software. In diesem Bereich werden wir zukünftig personalmäßig stärker aufwachsen müssen und mehr Informatiker einstellen“, erklärt der Geschäftsführer. Wandel ist dem studierten Physiker Hans-Joachim Münch nicht fremd – im Gegenteil. Zusammen mit seinem Kollegen und Mitgeschäftsführer Dr. Santer zur Horst-Meyer gründete er SONOTEC im Jahr 1991 in einem Kellerraum. Was zu zweit begann, ist heute ein Technologieunternehmen mit einer Tochterfirma in New York. In den vergangenen sieben Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl auf 130 nahezu verdoppelt. Als Lösungsspezialist in der Ultraschalltechnik ist die Firma weltweit in vielen Bereichen Technologie- und Marktführer. Die Luftblasendetektoren SONOCHECK beispielsweise finden weltweit Anwendung in der Medizintechnik, dem pharmazeutischen Anlagenbau, der Lebensmitteltechnik sowie im Geräte- und Maschinenbau.

Mit dem neu entwickelten SONAPHONE, einem mobilen Handgerät mit Touchscreen-Bedienung, lassen sich Lecks an Druckluft-, Gas- und Vakuumanlagen aufspüren. So lassen sich Energiekosten reduzieren und der Wartungszeitpunkt von Anlagen und Maschinen wird analysiert. „Unser führendes Know-how sowie die internationalen Aktivitäten machen uns zu einem beliebten Arbeitgeber. So haben wir Mitarbeiter aus ganz Deutschland“, sagt Geschäftsführer Münch stolz.

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