Hotline (kostenfrei)

Ausgleichsfonds für die Pflegeberufeausbildung
Pflegeberufereformgesetz

Das neue Gesetz zur Reform der Pflegeberufe vereint die bisher im Altenpflegegesetz und Krankenpflegegesetzt getrennt geregelten Pflegausbildungen zu einer hochwertigen Pflegeausbildung. Es wurde so eine Grundlage geschaffen, Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, attraktiver zu machen und Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.  

Die Kosten der Pflegeausbildung werden durch einen Ausgleichsfonds auf Landesebene finanziert. 
Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt wurde vom Land als zuständige Stelle zur Verwaltung und Bewirtschaftung des Ausgleichsfonds bestimmt.

Pflegeeinrichtungen, Land, Krankenhäuser und Pflegeversicherungen zahlen in den Ausbildungsfonds ein. Durch ein Umlageverfahren werden ausbildende und nicht ausbildende Einrichtungen gleichermaßen zur Finanzierung herangezogen. Pflegeschulen und die Träger der praktischen  Pflegeausbildung erhalten finanzielle Mittel aus diesem Fonds. 

Mit dem Ausgleichsfonds werden die Kosten der ausbildenden Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegedienste und auch der Pflegeschulen refinanziert.
In den Ausgleichsfonds zahlen ein:

  • Krankenhäuser
  • stationäre und ambulante Pflegeinrichtungen
  • Land Sachsen-Anhalt
  • soziale und private Pflegeversicherungen

Folgende Aufgabezyklen sind für die Bewirtschaftung des Ausgleichsfonds vorgesehen:

Festsetzungsjahr:
(Kalenderjahr vor dem Finanzierungsjahr, erstmals im Jahr 2019) 

Schaffung von Grundlagen, um im Finanzierungsjahr die Ausbildungskosten über den Fonds finanzieren zu können. Es werden die Pauschalen zu den Kosten der praktischen Ausbildung und der Pflegeschulen zwischen dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und den jeweiligen Kosten- und Leistungsträgern vereinbart. 

Ausbildende Einrichtungen und Pflegeschulen melden der Investitionsbank als zuständige Stelle ihren Bedarf jeweils bis zum 15. Juni. 

Auf Basis der gemeldeten Budgets aller Ausbildungsträger und der vereinbarten Pauschalen wird der Finanzierungsbedarf ermittelt. - Das ist der Betrag, welcher im Finanzierungsjahr von den Kostenträgern aufgebracht werden muss und über Umlagen eingefordert wird. 

Der Umlagebetrag wird für jeden Kostenträger individuell berechnet. Er wird für die Pflegeeinrichtungen jeweils bis zum 31. Oktober und für die Krankenhäuser bis zum 15. Dezember festgesetzt.

Finanzierungsjahr:
(Kalenderjahr, in dem die Ausbildungskosten entstehen, erstmals im Jahr 2020) 

Kostenträger zahlen ihre Umlage immer zum 10. eines Monats (erstmals zum 10. Januar 2020). Die ausbildenden Einrichtungen und Pflegeschulen erhalten ihre Ausgleichszuweisung am Monatsende.

Abrechnungsjahr:
(Kalenderjahr nach dem Finanzierungsjahr, erstmals im Jahr 2021) 

Die Ausbildungsträger rechnen ihre Zahlungen ab. Grundlagen für das Verfahren sowie die jeweilige Umsetzung sind das Pflegeberufegesetz (PflBG) und die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV).

Für alle Pflegeschulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die am Verfahren zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfs des Ausgleichsfonds und der Umlagebeträge beteiligt sind, bestehen gesetzlichen Mitteilungspflichten. 

Bitte nutzen Sie für Ihre Datenübermittlung sowie allgemeine Fragestellungen die folgende E-Mail-Adresse: pflege@ib-lsa.de. Gern können Sie uns auch telefonisch kontaktieren.

 


Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.

Downloads

Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Versenden von Dateien per E-Mail darauf, dass Sie diese verschlüsselt übermitteln. Hierzu können Sie die in Microsoft Office integrierte Verschlüsselung nutzen, die z. B. in Microsoft Excel unter „Datei – Arbeitsmappe schützen – Mit Kennwort verschlüsseln“ zur Verfügung steht. Alternativ können Sie eine Verschlüsselung auch in Form eines komprimierten Archivs vornehmen. Bitte achten Sie auf die Auswahl eines starken Verfahrens zur Verschlüsselung wie z. B. AES-256. Gebräuchliche Archivformate (z. B. ZIP) werden unterstützt. Zudem empfehlen wir die Auswahl eines zufälligen Passwortes mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen und einer Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (z. B. !$%&). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie uns Passwort und Dateien getrennt voneinander übermitteln.