Sachsen-Anhalt KULTURERBE

Investitionen in Kultureinrichtungen, Bau- und Bodendenkmale

Kulturelles Erbe als wesentliches Element der Identität einer Stadt bzw. einer Region erhalten und weiterentwickeln, die Attraktivität der Städte und Regionen für Bewohner und Kulturtouristen erhöhen. Die Investitionsbank bietet Finanzierungshilfen für Investitionen zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt, gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Sachsen-Anhalt.

Wer wird gefördert?

  • juristische Personen des öffentlichen und des privaten Rechts als Träger der Kultureinrichtungen sowie der Bau- und Bodendenkmale

Was wird gefördert?

  • Investitionen in die Sanierung und Anpassung von Kultureinrichtungen sowie Bau- und Bodendenkmalen und damit verbundene Dienstleistungen wie Planungsleistungen, Gutachten, Projektsteuerung (nur in begründeten Einzelfällen)

Wie wird gefördert?

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben
  • Zuschuss in Höhe von bis zu 90 % der förderfähigen Ausgaben für Vorhaben, die innerhalb von CLLD beantragt werden und der Umsetzung der  genehmigten lokalen Entwicklungsstrategie der befürworteten lokalen Aktionsgruppe dienen

Was ist weiterhin zu beachten?

  • Anträge für Vorhaben im Rahmen CLLD können auf Grundlage der von den Lokalen Aktionsgruppen jährlich erstellten und vom Landesverwaltungsamt bestätigten Prioritätenlisten bis zum 1. März eines Jahres bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden

  • die Vorhaben müssen in städtische bzw. regionale Entwicklungskonzepte eingebunden sein und zur Aufwertung des städtischen Raums, zur Stärkung der regionalen Identität und zur Stärkung der Entwicklung des Kulturtourismus beitragen (für CLLD-Förderung durch die Einbeziehung in die jeweiligen lokalen Entwicklungsstrategien gewährleistet)
  • zu fördernde Infrastrukturen und Gebäude müssen überwiegend für kulturelle Zwecke genutzt werden, es muss ein Nutzungskonzept, dass die lokalen Besonderheiten berücksichtigt, vorliegen
  • Infrastrukturen und Gebäude müssen sich im Eigentum der öffentlichen Hand oder einer gemeinnützigen Organisation befinden
  • für Kommunen: mit dem Antrag ist die Stellungnahme der zuständigen Kommunalaufsichtsbehörde zur Geschlossenheit der Gesamtfinanzierung der Maßnahme und zur Tragfähigkeit der Folgekosten einzureichen
  • Gebäude sind mindestens nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes  des Landes Sachsen-Anhalt in der jeweils geltenden Fassung barrierefrei zu gestalten
  • weitere wichtige Hinweise finden Sie im Merkblatt zum Förderprogramm

Ansprechpartner

Jens Dubiel
Telefon: 0391 589 1948
E-Mail: jens.dubiel@ib-lsa.de