IB-Massedarlehen

Bereitstellung von Massedarlehen und Vorfinanzierung von Insolvenzausfallgeld

Die Gewährung von Massedarlehen und die Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes soll dazu beitragen, die Geschäftsfortführung im Rahmen von Insolvenz(antrags)verfahren vorübergehend sicherzustellen.

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die sich im Insolvenz(antrags)verfahren befinden

Was wird gefördert?

  • Finanzierung von Ausgaben für die vorübergehende Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines Insolvenz(antrags)Verfahrens
  • Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes

Wie wird gefördert?

  • in Form eines Darlehens bzw. einer Rahmenvereinbarung zur Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes
  • Massedarlehen: regelmäßige Laufzeit von bis zu 6 Monaten, maximal 18 Monate,
  • marktüblicher Zinssatz zuzüglich eines Risikoaufschlages,
  • Bearbeitungsentgelt in Höhe von 2 % des Nennbetrages,
  • werthaltige Sicherheiten: i.d.R. Forderungszession und/oder Sicherungsübereignung von Waren und Erzeugnissen (Massedarlehen) sowie Abtretung der Insolvenzgeldansprüche gegen die Bundesagentur für Arbeit (Insolvenzausfallgeld)

Was ist weiterhin zu beachten?

  • Ausreichung von Massedarlehen an (vorläufige) Insolvenzverwalter, sofern die Finanzierung des Geschäftsbetriebes für die Dauer der Darlehenslaufzeit sichergestellt ist sowie die ordnungsgemäße und vollständige Bedienung der vertraglichen Leistungen erwartet werden kann
  • Förderung in Form eines Massedarlehens ist grundsätzlich ausgeschlossen bei Anordnung der Eigenverwaltung
  • bei Vorfinanzierung von Insolvenzausfallgeld ist die vorherige förmliche Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Antragstellung erfolgt formgebunden bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Ansprechpartner

Sie haben Fragen? Unsere Experten beraten Sie gern.

Eric Klenner
Telefon:  +49 (0) 391 589 1769 
E-Mail:  eric.klenner@ib-lsa.de