Sachsen-Anhalt KLIMA II

Zuschüsse zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Klimaschutz

Ökologisch handeln, Emissionen mindern, Energieeffizienz verbessern - das Förderprogramm Sachsen-Anhalt KLIMA II hilft, die natürlichen Ressourcen zu schonen, Energiekosten einzusparen und das Klima zu schützen. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt mit Sachsen-Anhalt KLIMA II innovative Projekte der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz, Luftreinhaltung und Lärmminderung.

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In unserem Newsletter informieren wir zeitnah, wenn die Förderung von Verbundprojekten von Hochschulen und Unternehmen im Rahmen des Programms Sachsen-Anhalt KLIMA II startet.
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Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Als Mitantragsteller im Rahmen von Gemeinschafts- und Verbundprojekten
    o Gebietskörperschaften (einschließlich kommunale Eigenbetriebe)
    o Forschungseinrichtungen
    o Hochschulen

Was wird gefördert?

  • innovative Projekte zur Entwicklung neuer Produkte oder Verfahren mit folgenden thematischen Schwerpunkten:
    > Systemintegration erneuerbarer Energien
    > signifikante Senkung von THG-Emissionen, insbesondere energiebedingter CO2-Emissionen
    > stoffliche und/oder energetische Biomassenutzung
    > Umsetzung von Klimaanpassungsstrategien
    > konzeptionelle und beratende Initiativen für die Verbesserung der Energieeffizienz und des 
    Klimaschutzes
    > Senkung der Belastung urbaner Bereiche mit Luftschadstoffen
    > Minderung des Umgebungslärms, insbesondere des Straßenverkehrslärms in Ballungsräumen
  • Personalausgaben, Ausgaben für Instrumente und Ausrüstungen, Auftragsforschung, Betriebsausgaben sowie Ausgaben für projektbegleitende Innovationsberatungsdienste
  • Nur bei KMU: Ausgaben für projektbegleitende Innovationsberatungsdienste und innovations-unterstützende Dienstleistungen, sofern keine Förderung im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Projekten des Wissens- und Technologietransfers (Rd.Erl. des MW vom 19.01.2015) möglich ist.

Wie wird gefördert?

  • Industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung Zuschuss in Höhe von bis zu
    > 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für industrielle Forschung
    > 25 % für experimentelle Entwicklung
  • Der Fördersatz kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu 80 % der beihilfefähigen Ausgaben erhöht werden. Hochschulen: Zuschuss in Höhe von 80 % bis 100 % der förderfähigen Ausgaben im Rahmen ihrer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit
  • Forschungseinrichtungen (außer Hochschulen) Zuschuss in Höhe von 80 % bis 90 % der förderfähigen Ausgaben
  • Gebietskörperschaften (einschließlich Eigenbetriebe) Zuschuss in Höhe von 90% der förderfähigen Ausgaben im Rahmen ihrer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit
  • (nur bei KMU) projektbegleitende Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienstleistungen: Zuschuss i.H.v. bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. TEUR 200 innerhalb von 3 Jahren
  •   Aufträge an Dritte (z. B. für  Beratung, Forschungsdienstleistung, Musterbau)
    > für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) max. 40 % der förderfähigen Gesamtausgaben
    > für große Unternehmen max. 25 % der förderfähigen Gesamtausgaben
  •  max. Zuschuss bei industrieller Forschung und experimentelle Entwicklung TEUR 500 je Zuwendungs-/Zuweisungsempfänger

Was ist weiterhin zu beachten?

  • vor Antragstellung ist eine Projektskizze zum geplanten Vorhaben bei der Investitionsbank einzureichen
  • Abstimmungsverfahren zwischen dem Landesamt für Umwelt (LAU) und der Investitionsbank über die Förderwürdigkeit
  • zur Prüfung des innovativen Gehalts der Maßnahme ist ein qualifiziertes Gutachten vorzulegen
  • Vergabeprüfung: Öffentliche Auftraggeber sind bei der Vergabe von Bau-, Dienst- oder freiberuflichen Leistungen an das Vergaberecht gebunden (GWB, VgV, UVgO, VOB, LVG LSA). Durch die Gebote der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz soll es einen fairen Wettbewerb zwischen den bietenden Unternehmen sicherstellen. Als bewilligende Stelle muss die Investitionsbank die Einhaltung des Vergaberechts bei der Verwendung von Fördermitteln prüfen.
    > mehr Informationen zur Vergabeprüfung ...

Alle wichtigen Informationen und Hinweise finden Sie im Merkblatt zum Förderprogramm.

Ansprechpartner

Sie haben Fragen? Unsere Experten beraten Sie unter der kostenfreien Hotline 0800 56 007 57.