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Neuer Aufruf zur Sozialwirtschaft im COSME-Programm

02.06.2020

Neuer Aufruf zur Sozialwirtschaft im COSME-Programm

Mit dem neuen Call innerhalb des Programms für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für kleine und mittlere Unternehmen (COSME) soll die Verbreitung von best practices sowie das Lernen voneinander in verschiedenen Bereichen der Sozialwirtschaft interregional unterstützt werden.

Sozialwirtschaft ist die Schlüsselkomponente eines nachhaltigen europäischen Wirtschaftssystems. Interregionale Zusammenarbeit und Kooperationsprojekte zwischen regionalen/lokalen Behörden und Akteuren der Sozialwirtschaft sollen durch verschiedene sozialwirtschaftliche Missionen soll im Rahmen des COSME-Programms gefördert werden.

Was wird gefördert?

Maßnahmen können sich in folgenden möglichen Themenbereichen befinden:

  • Aufbau belastbarer regionaler und/oder lokaler Ökosysteme,
  • sozial verantwortliches öffentliches Beschaffungswesen,
  • Aufbau von Clustern für soziale und ökologische Innovation oder Beteiligung an traditionellen Clustern,
  • Unterstützung der sozialwirtschaftlichen Unternehmensentwicklung,
  • Unterstützung für lokale und regionale Initiativen im Bereich des grünen und digitalen Übergangs,
  • lokale oder regionale Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit,
  • nachhaltige Landwirtschaft und ländliche Entwicklung,
  • Bildung und Ausbildung zur Entwicklung des Ökosystems der Sozialwirtschaft,
  • Entwicklung von horizontalen Politiken zur Unterstützung der Sozialwirtschaft auf lokaler oder regionaler Ebene,
  • sozialwirtschaftliche Initiativen zur Integration von MigrantInnen und vieles mehr.

Was ist das Ziel dessen?

Es gibt drei spezifische Ziele innerhalb dieser Aufforderung:

  1. Verstärkung der Interaktion und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen bestehenden sozialwirtschafltichen Netzwerken und Interessenvertretern auf regionaler und lokaler Ebene im Bereich der Prioritäten der „sozialwirtschaftlichen Missionen“
  2. Förderung des interregionalen Lernens zwischen Akteuren der Sozialwirtschaft (öffentlicher und privater Sektor) im Bereich der Prioritäten der „Missionen der Sozialwirtschaft“
  3. Beitrag zum schrittweisen Aufbau einer sozialwirtschaftlichen Gemeinschaft

Das Programm bietet zudem interessierten Gebietskörperschaften die Gelegenheit, sich über Kenntnisse und bewährte Vorgehensweisen zur Bekämpfung der Corona-Krise auszutauschen, um den weiteren Aufbau einer Community der Sozialwirtschaft zu stärken.

BewerberInnen können außerdem eigene „Social Economy Missions“ vorschlagen.

Die Antragfrist endet am 9. Juni 2020 um 17 Uhr.

Weitere Informationen zum aktuellen Aufruf können Sie hier finden.

Kontaktieren Sie uns gern bei Fragen.

 

Ihre Ansprechpartner

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